ABOUT ME!

ICH BIN VIVIEN UND ICH ❤️ SOUND

Ich unterstütze Menschen dabei, sich während des Sprechens und Präsentierens wohlzufühlen. Gemeinsam mit meinen Kund:innen gestalte und trainiere ich ein Stimmprofil, mit dem sie ihre Inhalte bestmöglich vermitteln können

WARUM ICH STIMMTRAININGS ANBIETE:

Von meinen Kund:innen höre ich oft Sätze wie “Öffentliche Sprechsituationen sind nun mal nicht meine Komfortzone” mit dem Zusatz „Ist ja ganz normal. Geht jedem so.“ „Ja“ und „Nein“ möchte ich darauf antworten. Klar, ungewohnte Sprechsituationen sind eine Herausforderung. Aber nicht jeder Mensch findet eine solche Situation unangenehm. Tatsache ist aber auch: VIELE Menschen fühlen sich nicht besonders wohl in öffentlichen Sprechsituationen und dafür gibt es sehr viele unterschiedliche Gründe. Unabhängig davon, möchte ich Ihnen aber zeigen und sagen:

Das muss nicht sein!

Deshalb unterstütze ich Menschen, in dem ich ihnen alles erkläre, was ich über Stimme und Sprechen weiß. Jeder soll profitieren können, damit Sprechen zu dem wird, was es sein sollte: Ein Werkzeug zum Erfolg.

Sie möchten wissen wie ich meine Berufung gefunden habe? Im nächsten Abschnitt verrate ich Ihnen meine Geschichte.

MEINE STORY – WIE ALLES BEGANN…

Ich schwitzte Blut, Schweiß und ein paar Tränen könnten auch dabei gewesen sein. Soviel Arbeit, alles umsonst! Ich stand im Büro meines Professors: „Sind Sie sicher?“ fragte er hinter seinem Tisch. Er trug eine riesengroße, runde, blaue 80er Jahre Brille von der er behauptete, sie würde ihm ein enormes Blickfeld ermöglichen („wie ein Turmfalke!“) Auf seinem Monitor prangte der Titel meiner Arbeit: 

„Was macht tiefe Männerstimmen attraktiv? –  Physikalische und phonetische Merkmale attraktiver Männerstimmen.“

In seinen Händen meine handschriftlichen Anmerkungen zu den Statistiken. (Es war das Jahr 2005, da haben wir noch Blatt und Stift verwendet gelegentlich!) Der Termin zur Abgabe der Magisterarbeit nahte, die meisten Textteile standen und jetzt versaute mir meine eigene Statistik den Abschluss. Mein Titel war hinfällig und ich wusste nicht weiter. Dabei war alles so gut geplant. Ich wollte praktisch arbeiten und direkte Ergebnisse sehen. Ergebnisse, die für die Gesellschaft relevant sein könnten, denn mir war klar, dass man als Phonetikerin einen Weg finden muss, mit der Forschung Geld zu verdienen und mit ebendieser Berufsbezeichnung („Phonetikerin“) würde das mit Sicherheit eine Herausforderung werden. Meinen Titel musste ich ändern und so strich ich ganz pragmatisch einfach den ersten Teil.

Was war geschehen?

Meine Untersuchungen enthielten eine wirklich recht hohe Männerstimme (120Hz), die zu über 85% als attraktiv bewertet wurde. Und die tiefste Männerstimme schnitt dazu noch am schlechtesten ab. Es lag also gar nicht wie angenommen an der Tiefe eine Männerstimme, dass sie positiv bewertet wurde! 💥 Boom!  💥 Und so verlagerte sich mein persönlicher Fokus auf die Trainierbarkeit (männlicher) Stimmen.

Ab jetzt wollte ich herausfinden:

Was genau lässt tiefe Männerstimmen attraktiv wirken und: Kann man jede (männliche) Stimme attraktiv trainieren?

Aber: Die Zeit drängte und damals war das alles andere als gut. Es war ein Desaster. „Welcher Titel schwebt Ihnen denn vor?“ fragte mein Prof belustigt. Ich überlegte fieberhaft, was noch übrig war von meiner Untersuchung von meinen Texten – von meinen letzten Monaten Anstrengung und raunte: „“Merkmale attraktiver Männerstimmen“ vielleicht?“ „Ich bin gespannt. Aber wenn das stimmt, was Sie herausgefunden haben, dann ist das wirklich mal was Neues!“ Ich änderte also meinen Thesen-Titel und erhielt ein Jahr später (das ich lehrend an der Uni verbrachte) ein Promotionsstipendium um mein Thema weiter zu erforschen.

Ich untersuchte menschliche Merkmale von Kommunikation und menschliche Stimmen in Noise Cancellation Systemen und arbeitet weiter an den Merkmale attraktiver männlicher und weiblicher Stimmen. Daraus entwickelte ich Technologien und Trainings und schrieb sogar ein Buch darüber.

…DAS ENDE DER GESCHICHTE

Das ist jetzt über 15 Jahre her und bis  heute trainiere und studiere ich die unterschiedlichsten Stimmen und helfe dabei das Potenzial zu nutzen, das jeder Stimme innewohnt. Ich brenne immer noch voll und ganz für Stimme, VOICE (in KI) und Sound.

Zu meinen Klient*innen gehören die größten Unternehmensberatungen, aber auch Vorstände, Geschäftsführer:innen und Selbständige, die viel sprechen.

Ich bin sicher, ich finde die richtige Unterstützung für Sie!

Suchen Sie sich direkt einen Termin aus, der Ihnen gut passt und wir lernen uns kennen. Ganz ehrlich: Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!

WEITERE WISSENSCHAFTLICHE PUBLIKATIONEN FINDET MAN HIER:

  1.  ZUTA. V. (2009). Das (Zu)Hören – Selbstwahrnehmung und soziale Bewertung. Hörakustik, 4, pp. 98-106.
  2. ZUTA. V. (2009). Voice Pleasantness of Female Voices and the Assessment of Physical Characteristics In: A. Esposito and R. Vich, Eds. 2009 Cross-Modal Analysis of Speech, Gestures, Gaze and Facial Expressions: COST Action 2102 International Conference Prague, Czech Republic, October 15-18, 2008Revised Selected and invited Papers. Springer-Verlag.
  3. ZUTA. V. (2007). ICPhS (2007). Phonetic criteria of attractive male voices Proceedings of the 16th. International Congress of Phonetic Science, Saarbrücken.
  4. Tätigkeit als Reviewer für 2nd COST 2102 International Conferences Cross-Modal Analysis of Speech, Gestures, Gaze and Facial Expression.Prague 2008.
  5. ZUTA. V. (2007). Scherz (2008). Warum tiefe Männerstimmen doch nicht sexy sind – Das Geheimnis unserer Stimme, Frankfurt.