Corporate Voice

CORPORATE IDENTITY! Wie ein riesiger Schatten thront dieser Begriff über der Welt der Unternehmer. Jeder braucht sie. Jeder hat sie. Auch wir!

Unsere eigene Corporate Identity beginnt mit unserer Stimme und endet noch längst nicht mit unserem Äußeren. Auch wir selbst wollen so klingen, wie wir eigentlich sind. Kein Lehrer möchte als schrill schreiendes Individuum mit Kreidehänden wahrgenommen werden, sondern als jemand der weiß, was er tut und der Klasse zeigt, was es alles zu lernen gibt.

Jeder Unternehmensberater möchte nicht nur mit Fakten sondern auch persönlich überzeugen. Auch nach einem langen Arbeitstag muss die Stimme noch perfekt funktionieren können.

Die Stimme ist Aushängeschild und Visitenkarte für allerlei Kontakte und Kontaktformen. Am Telefon oder persönlich, als Anrufbeantworter oder Warteschleife, jederzeit liefert die Akustik ein unverwechselbares Bild von demjenigen, der sie einsetzt.

Also kümmern Sie sich nicht nur um Ihr Äußeres, sondern auch um Ihre Stimme. Ich helfe Ihnen gerne!

Keine Firma, kein Unternehmen, kein Selbstständiger kommt umhin sich damit zu beschäftigen. Dabei geht es um viel mehr, als um ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild. Es geht um Markenbildung und vor allem um die Unverwechselbarkeit einer Marke, eines Unternehmens oder eines Produkts.

Die Identity, also die Identität eines Produktes oder einer Marke lässt sich aber ebenso wenig wie die eines Menschen nur auf dessen Aussehen beschränken. Es gehört mehr zu der für Erfolg so wichtigen Unverwechselbarkeit als die Optik und das Design.

Am Beispiel Ikea ist das einfach nachzuvollziehen. Es geht um mehr als um „blau gelb aus Schweden“ – konsequent werden wir auch akustisch auf dem Laufenden gehalten. Jonas Bergströms schwedischer Akzent ist uns längst so vertraut wie die Billy Regale, die Hot Dogs und das Kötbullar.

Alles klingt weil alles schwingt. (Physikalisch gesehen ;) )

Wir verbinden unwillkürlich mit allem was uns umgibt auch ein Geräusch oder einen Klang. Spätestens wenn es um Werbung in Radio oder TV geht wird klar, dass man sich Gedanken um das akustische Erscheinungsbild machen muss. Wie vertonen wir das Produkt, das wir verkaufen wollen? Ein sicheres Auto muss auch sicher klingen. Das heißt zum Beispiel auch, dass das Zuschlagen der Türen entsprechend klingen sollte. Das gewünschte Geräusch sollte also dem Schließen einer Tresortür nah kommen und darf auf keinen Fall scheppern.

Wollen wir uns Gedanken machen um den Sound des Produktes oder generell der Firma, die hinter dem Produkt steht? AUDI hat zum Beispiel ein sehr bekanntes Soundlogo. Ich mochte es immer gern, auch wenn mir die überarbeitete, digitale Version nicht mehr so gefällt, wie der Ursprungssound. Aber die Botschaft(en) bleiben bestehen. (Wir lieben das Auto. Das Auto liegt mir am Herzen. Die Sicherheit liegt am Herzen.etc.) Es bleiben unzählige Interpretationsmöglichkeiten, alle jedoch verbinden die Marke mit dem wichtigsten Organ des Menschen, mit jenem das uns am Leben hält. In meinen Augen und Ohren ein tolles Beispiel für „audio branding“ zu deutsch „akustische Markenführung“. ;)

http://www.autokiste.de/psg/files/2010/8865.mp3

Der Corporate SOUND und die Corporate VOICE sind mittlerweile für Unternehmen unerlässlich geworden. Künstliche Stimmen sind ebenso ungern gehört wie „Für Elise“ (was gerne in Banken und Versicherungen verwendet wird) oder „Wonderwall“ (tritt gerne in „jungen“ Unternehmen auf, Call-Center von Mobilfunkanbietern etc.) in Warteschleifen. Daher ist es so wichtig, sich einmal genau anzuhören, wie die eigene Warteschleife klingt. Wie klinge ich auf der Mailbox? Was hört man im Hintergrund? Und wie kann ich den Eindruck ein bisschen verbessern?

Ach es wäre doch so schön, wenn wir uns nicht mehr langweilige Musik, nervige Stimmen und laaaaaangwierige Ansagen anhören müssten, oder? Es ist an der Zeit sich damit zu beschäftigen. Damit wir es alle akustisch ein bisschen schöner haben in Zukunft.
Packen wir es an! ;)

 

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